Nach dem Protest ist vor dem Protest -⁠ Stop-G7-Bündnis lädt Bürgerinnen und Bürger zum Nachdenken ein

Kaum ist die mehrere hundert Millionen Euro teure Medieninszenierung der
Bundesregierung während des G7-Gipfels vorbei, ist es rund um Elmau
ruhig geworden. Für die Menschen vor Ort geht damit ein mehrwöchiger
Belagerungszustand zu Ende.

Mit eine G7-⁠Nachlese-Veranstaltung lädt das Bündnis alle Interessierten
in und um Garmisch-⁠Partenkirchen ein, einen Monat nach dem Gipfel über
das Erlebte zu sprechen und sich auszutauschen.

Zusätzliche Informationen:
Das Bündnis will auch über die derzeitige Politik der G7 ins Gespräch
kommen."Diese hört nicht nach Elmau auf! Im Gegenteil. Die
imperialistische Politik findet ihren Ausdruck in den finanz-⁠ und
wirtschaftspolitischen Angriffe auf Griechenland. Sie dienen einzig und
allein dem Profitinteresse, anstatt den Menschen zu helfen!", erklären
Benjamin Ruß und Georg Ismael, Sprecher des Stop-G7-Bündnisses. Es wird
weiterhin dieselbe menschenfeindliche Flüchtlingspolitik betrieben,
Arbeitnehmerrechte werden beschnitten, Grundrechte und Freiheiten auf
dem Altar der Sicherheit geopfert.

"Wir haben immer gesagt, dass wir den Gipfel stören und die Politik
der G7 stoppen wollen. Das beschränkt sich nicht nur auf die
Protesttage in Garmisch-⁠Partenkirchen.", sagt Georg Ismael. Es sei nur
eine Frage der Zeit, bis die außenpolitisch erprobten Maßnahmen dann
auch in Deutschland angewendet werden. Benjamin Ruß ergänzt: "Ein
gesellschaftlicher Wandel kann nur geschehen, wenn sich Menschen
organisieren und solidarisch sind. Wir müssen viel mehr miteinander
reden und uns auch politisch viel stärker organisieren. Deshalb laden
wir alle Menschen aus der Umgebung ein, um genau das zu tun."

Wir freuen uns, Sie in Garmisch begrüßen zu dürfen.
i.A. des Aktionsbündnisses Stop-G7-Elmau
Benjamin Ruß